Nuklearmedizinische Diagnostik der
Osteomyelitis
Aufgrund ihrer hohen
Sensitivität stellt die Dreiphasen-Skelettszintigraphie, mit der in einer
Untersuchung eine lokale Hyperämie, ein lokal gesteigerter Blutpool
(Permeabilitätsstörung), sowie ein gesteigerter Knochenstoffwechsel
festgestellt werden kann, die primäre nuklearmedizinische Diagnostik bei
Verdacht auf Osteomyelitis dar.
Die
Dreiphasen-Skelettszintigraphie hat bei nativradiologisch unauffälligem
Befund auch eine hohe Spezifität, bei radiologischen Veränderungen sinkt
die Spezifität dieser Methode jedoch deutlich. Bei diesen Patienten kann
bei unauffälliger Drei-Phasen-Skelettszintigraphie die Diagnostik beendet
werden, bei positiver Drei-Phasen-Skelettszintigraphie ist somit häufig
noch eine zweite nuklearmedizinische Methode notwendig.
Dies ist an den meisten
nuklearmedizinischen Zentren eine Szintigraphie mit markierten
monoklonalen Antikörpern gegen Granulozyten.
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Übersichtsarbeit zum privaten Gebrauch downloaden können; in dieser Übersicht
werden nuklearmedizinische Methoden zur Osteomyelitisdiagnostik
vorgestellt und ihr Stellenwert besprochen.